"Mit Noblesse und Präzision überzeugte die Japanerin Shoko Kawasaki"
(Süddeutsche Zeitung )
"...dieser zierlichen und doch so charismatischen Pianistin..."
(Ostfriesen Zeitung)
In Tokio geboren, erhielt sie ihre musikalische Ausbildung an der Tokyo University of the Arts, wo sie ihr Instrumentalstudium mit dem Dōseikai-Preis abschloss. Den anschließenden Masterstudiengang beendete sie als Jahrgangsbeste und wurde mit dem Leonid-Kreutzer-Preis ausgezeichnet. Über György Ligetis vollständige Études pour piano promovierte sie anschließend im Fach Musik-Performance.
Während ihres Promotionsstudiums war sie als Austauschstudentin an der Hochschule für Musik und Theater München eingeladen und schloss dort 2016 sowohl das Fach Neue Musik als auch das Zertifikatsstudium Meisterklasse ab. Zahlreiche Stiftungen – darunter die Rohm Music Foundation, die Honjo International Scholarship Foundation, die Oscar und Vera Ritter-Stiftung sowie das Deutschlandstipendium – unterstützten ihre künstlerische Entwicklung.
Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe, darunter der 1. Preis beim Kazuko Yasukawa Wettbewerb und beim Ennio Porrino International Competition sowie der 2. Preis beim Massarosa International Competition. Sie erhielt Diplome beim Concours de Gèneve – International Music Competition, beim Grieg International Piano Competition, New York Dorothy Mackenzie Awards. Zu alledem gewann sie fünf wichtige Wettbewerbe in Japan, unter anderem auch einen Wettbewerb für Komposition.
Konzertreisen führten sie durch Europa, in die USA, nach Kuba, Korea und regelmäßig nach Japan. Als Solistin trat sie u. a. mit dem Tokyo City Philharmonic Orchestra, der Yokohama Sinfonietta, dem Slowakischen Kammerorchester Žilina und dem Yamagata Symphonieorchester auf; sie arbeitete mit Dirigenten wie Kotaro Satō, Toshiaki Umeda, Kazuki Yamada, Vladimir Kiradzhiev und Tetsurō Ban zusammen.
Sie trat unter anderem beim Winners & Masters (Gasteig/München), Klaviersoiree (Stadttheater/Passau), Kammerkonzerte (Mozart-Säle/Hamburg), Botschafts-Konzerte (Japanische Botschaft/Berlin), XXIX Festival de la Habana (Habana/Kuba), Japan-Korea Friendship Festival 2005 (KBS Hall/Seoul), International Keyboard Festival (New York), Liszt-Festival in Raiding, dem Geburtsort von Franz Liszt, beim Musikfestival in Palermo, beim Tokyo Spring Festival und beim Biwako Spring Festival auf und gab zudem Konzerte mit Orchestern sowie Solorecitals in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, der Schweiz, Schweden, Norwegen, Italien, Spanien, Belgien, der Slowakei, Polen, den USA, Kuba, Südkorea und Japan.
2016 wurde ihre unter Anwesenheit von Steve Reich aufgeführte Interpretation vom Bayerischen Rundfunk übertragen. 2024 wirkte sie bei der japanischen Erstaufführung der Originalfassung von Reichs The Desert Music unter der Leitung von Joe Hisaishi mit. Weitere Rundfunkauftritte erfolgten beim WDR, ORF, Rai Radio 3 und NHK-FM.
Ihre Einspielungen – darunter Kreutzers Erinnerung, VISIONS I – Dream, VISIONS II – Moments sowie Die Tastenkunst – 鍵盤芸術の極み – wurden von der Fachpresse vielfach ausgezeichnet; ihr jüngstes Album erhielt bei Record Geijutsu ONLINE die Höchstbewertung.
Für ihr künstlerisches und gesellschaftliches Engagement wurde sie 2013 mit dem erstmals vergebenen Gratia Music Award ausgezeichnet. Neben ihrer Konzerttätigkeit engagiert sie sich in Outreach-Projekten an Schulen und sozialen Einrichtungen in Deutschland und Japan.
Prägende musikalische Impulse erhielt sie von Rie Fukano, Sumiko Mikimoto, Michiko Ohno, Saori Ohno, Gabriel Tacchino, Susumu Aoyagi und Michael Schäfer sowie in Meisterkursen internationaler Musikerinnen und Musiker. Darüber hinaus wurde sie von zahlreichen weiteren Musikern geprägt, darunter J. Rouvier, E. Nøkleberg, A. Bonatta, R. Remoli, M. Voskresensky und V. Tropp.
Seit 2021 ist sie Pianistin des Eldering Ensembles und wirkt zudem als Promotion Managerin der Noten-App Henle Library. Pädagogisch war sie an der Hochschule für Musik und Theater München tätig;
derzeit lehrt sie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und führt von Deutschland und Japan aus eine vielseitige internationale Karriere als Pianistin und Pädagogin.
Pressestimmen:
"Mit Noblesse und Präzision überzeugte die Japanerin Shoko Kawasaki (...)
Bereits ihre ersten Takte im kleinen Konzertsaal des Gasteigs verblüfften: Obwohl Prokofiev nicht zur leisen Musik zählt, hörte man sie in der schwierigen Akustik des Saales ganz anders. Erledigt war das Problem mit der niedrigen Saaldecke und dem riesigen Steinway mit einer Klangkultur von sensibler und kristallklarer Präzision." (Süddeutsche Zeitung )
"Mit warmem Klang wehmütige Stimmung verbreitet -
(...) Mit virtuoser Bravour bewältigte sie Oktavengänge (...) Sie beherrschte die Dramatik der Hammerschläge und Akkordballungen. Die Lyrik sanfter Kantilenen von träumerischer Art schien
ihr freilich besonders gut zu liegen." (Münchner Merkur)
"Der Reichtum ihrer Anschlagspalette, die jeder einzelnen Note verliehene Dynamik, bewirkten koloristische Rafinesse vom Feinsten." (Rhein-Lahn Post)
" 'Weltklassik' ist ein großes Wort. Doch für die Pianistin und promovierte Musikwissenschaftlerin Shoko Kawasaki ist es angebracht. Wer schon in jungen Jahren so viel erreicht hat, muss gut
sein. (...) Sie spielt mit großer Leichtigkeit, enormer Brillanz, so, als ob die Saiten des Instruments sich ihretwegen besondere Mühe gäben. Eine Offenbarung!" (Dorstener Zeitung)
"Japanische Ausnahmepianistin Shoko Kawasaki reißt Publikum zu Begeisterungsstürmen hin -
(...) Ein wunderbarer Moment und ein Erlebnis großer musikalischer Qualität wurde dem Publikum im kleinen Saal des Konzerthauses beschert."
(DEWEZET)
"Die Pianistin zeigte an dieser Stelle, dass sie nicht nur zu Recht zu den international ausgezeichneten Meistern ihres Fachs zählt, sondern dass sie ebenso eine poetische wie auch professionelle Künstlerin ist. (...) Kawasaki spielte mit großer emotionaler Farbigkeit." (WESTFALEN-BLATT)
" (...) bei Franz Liszts rhapsodischer Ballade Nr. 2 h-moll konnte Shoko Kawasaki noch einmal unter Beweis stellen, wie virtuos sie auf den Tasten brilliert."
(WAZ)